Seminarhaus Engl veranstaltet buddhistische Seminare, die Menschen im Westen die Möglichkeit geben, die Lehre des Buddha vom Leiden und seinen Ursachen, und vom Weg zur Beendigung des Leidens kennen zu lernen und zu vertiefen. Es bietet die Möglichkeit, in Ruhe und Abgeschiedenheit Herz und Geist in der Meditation zu erforschen und zu schulen. Die in der buddhistischen Praxis gewonnenen Einsichten können zu Befreiung führen, zu mehr Achtsamkeit und Mitgefühl zum Wohle aller Wesen.
Hier im Westen haben wir das Privileg, die verschiedenen Traditionen der Lehre und Praxis dargelegt zu bekommen. Daher laden auch wir Lehrende aus den verschiedenen Schulen des Buddhismus ein: aus dem Theravada, tibetischen Buddhismus und Zen. So können wir den passenden Weg für uns finden, und unseren Weg bereichern. Der gemeinnützige Verein "Seminarhaus Engl e.V." wurde 1990 gegründet. Wir verstehen uns als buddhistisches Forum, wo sich verschiedene Schulen begegnen können und ein offener Raum für Austausch und gegenseitiges Kennenlernen besteht.
Das Haus liegt in einer niederbayrischen Hügellandschaft, umgeben von Wald und Feldern.
Geschichte des Vereins
Das Hausprojekt "Engl" ist aus dem tibetischen Aryatara-Institut in Jägerndorf hervorgegangen. Wir wurden unterstützt und inspiriert von Fred von Allmen und anderen Lehrern der Vipassana-Tradition. Schon von Anfang an waren auch die Sesshins mit Nakagawa Roshi eine große Bereicherung und seine regelmäßigen Besuche sehr motivierend. Für uns, die wir den Betrieb führen, hat sich die Begegnung der verschiedenen Stränge des Buddhismus als sehr interessant und herausfordernd erwiesen.
In unserem Haus werden Veranstaltungen wie Vorträge, Seminare und Meditationskurse mit folgenden Inhalten angeboten:
- buddhistische Einsichtsmeditation (Vipassana)
- Zen-Sesshins
- Belehrungen in der tibetischen Tradition
Ergänzende Aspekte:
- Körperarbeit
- Qi Gong
- Kum Nye
- Yoga
Veranstaltungen aus dem Themenbereich engagierter Buddhismus (z.B. Sterbebegleitung, Kurse in ganzheitlicher Ökologie) ergänzen hin und wieder das Programm.
Unser Wunsch ist es, offen und kritisch mit dem Dharma im Westen umzugehen. Wir möchten, daß das Seminarhaus Engl ein Ort ist, an dem sich Menschen wohlfühlen, sich der Praxis widmen können und sich sicher und aufgehoben genug fühlen, um Veränderung und Entwicklung geschehen zu lassen. Immer wieder fühlen wir uns durch die inspirierenden Begegnungen mit LehrerInnen und Gästen beschenkt. Wir empfinden die Möglichkeit, solche Arbeit leisten zu können als Privileg und sind dankbar für diese Gelegenheit.
Mitgliedschaft
"Mitglied sein bedeutet nicht, einer Religion oder Sekte anzugehören, sondern Ideen, Tatkraft und Energie zu teilen. Mitgliedschaft bedeutet auch Verbundenheit mit allen, die Bewußtsein, ganzheitliches Denken und Sensibilität fördern helfen, zum Nutzen aller fühlenden Wesen." (Zitat aus dem Porträtblatt der Dhamma-Gruppe, Schweiz).
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, denn das bedeutet für uns eine Ermutigung und Unterstützung unserer Arbeit. Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 6,- EUR im Monat, nach oben gibt es jedoch keine Grenze.
