Grüne Tara-Freie Frau

27.12.2018 - 05.01.2019

Etc/GMT+1

Meditationskurs für Frauen im Schweigen.

Voraussetzung ist eine Tara-Woche bei Sylvia Wetzel und regelmässige Tara-Praxis zu Hause. Nur vollständige Teilnahme möglich.

Die Praxis der  Grünen Tara wird seit rund tausend Jahren in der tibetisch-buddhistischen Tradition überliefert. Meditationen mit weiblichen Symbolen der  Transzendenz bieten Frauen „einen Horizont, der uns hilft zu werden“ (Irigaray). Tara-Praxis eröffnet einen direkten Zugang zur offenen, klaren und feinfühligen Tiefenstruktur des Geistes, zu unserer angeborenen Weisheit, Liebesfähigkeit und  Kraft. Stille Meditation im Sitzen und Gehen, Rezitationen, Vorträge und  angeleitete Meditationen sowie ein aufgelockerter Tagesablauf mit individuellen  Praxisphasen, Gruppen- und Einzelgesprächen fördern ein kluges und liebevolles  Umgehen mit eingefahrenen Mustern. Für Frauen, die diese Praxis vertiefen wollen. Ein Highlight dieses Kurses ist die gemeinsame Tara-Nacht zu  Silvester.

Honorar: 
auf freiwilliger Basis (Dana), Empfehlung 210-350€
Kursgebühr: 
120€
Unterkunft und Verpflegung: 
342€, Aufpreis bei Einzelzimmer
Leitung: 
Sylvia Wetzel, Kursassistenz: Alexandra Pfohlmann

Sylvia Wetzel, geb. 1949, ursprünglich Gymnasiallehrerin, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur psychologischen und politischen Befreiung und seit 1977 mit dem  Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition (Lama Thubten Yeshe) und 12 Jahre bei Rigdzin Shikpo. Zwei Jahre Praxis als Nonne. Wichtige Impulse kommen aus dem Rinzai-Zen, dem Theravada und dem Tara-Rokpa-Prozess. Mit ihren kulturkritischen und feministischen Ansätzen ist sie eine Pionierin des Buddhismus in Europa. Autorin von u.a.: Leichter Leben, Umgehen mit Gefühlen (2002), Worte wirken Wunder (2007), Reddemann/Wetzel  Der Weg entsteht unter deinen Füßen (2011), Mögen die Wesen glücklich sein,Mitgefühl und Gerechtigkeit (2017) Achtsamkeit und Mitgefühl (2014), Vertrauen (2015) Mut zur Muße (2017), Fühlen ist Leben (2018), Meditieren, aber wie (2018) u.a.

Alexandra Pfohlmann befasst sich seit über 25 Jahren theoretisch und praktisch mit dem Zusammenspiel westlicher Psychotherapie, buddhistischer Philosophie und Meditation. Übersetzerin für Wort & Text im buddhistischen Kontext, Meditationslehrerin ReSource Projekt Max-Plank-Institut Leipzig und sinnorientierte Psychotherapie & Existenzanalyse in eigener Praxis seit 1999. Sie bietet in ihren Workshops und Vorträgen umfangreiche Anleitungen und Perspektiven für das Zusammenspiel zwischen innerer Arbeit und spirituelle Praxis an.