04.11.2010 - 07.11.2010
Begleitung durch Krankheit, Sterben und Tod aus buddhistischer Sicht
In diesem Seminar geht es sowohl um Einblicke in eigene Ängste vor Wandel und Verlust, die kleinen Tode im Leben, als auch um das Begreifen des Lebensübergangs aus buddhistischer Sicht.
Im Moment des Todes löst sich der Geist vom Körper ab. Wir sehen das
Sterben als Prozess, der uns hilft, den
Übergang zu bewältigen. Vorgestellt werden verschiedene Wege emotionaler
und spiritueller Begleitung durch Krankheit und Tod. Es geht dabei um
die innere Haltung des Dienens, aus der heraus wir den Sterbenskranken
würdigen und seine Entscheidungen respektieren. Wir wollen persönliche
Blockaden, die unser Mitgefühl und unsere Präsenz beinträchtigen,
erkennen und Lösungswege finden.
Wichtig ist uns die handfeste Verknüpfung von westlichem Know-How, z.B.
aus der Hospizbewegung, mit östlichem Wissen und Weisheit. Stilles
Sitzen, einfache Visualisierungen sowie Übungen, Gespräche und kleinere
Vorträge sind Arbeitsmethoden.
Willkommen sind nicht nur ehrenamtliche und professionelle HelferInnen,
sondern
alle, die sich mit Vergänglichkeit und Tod auseinandersetzen möchten.
Bitte bringen
Sie ein Schreibheft, Malstifte und bequeme Kleidung mit.
Lisa Freund (Jahrgang 1951) ist seit 1990 aktiv in der Hospizbewegung und Buddhistin. Sie lebt in Berlin und gibt Seminare zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, ist Lehrerin in der Erwachsenenbildung, Supervisorin und Autorin. www.lisafreund.de.
Michael Clausing arbeitet als Betreuer und Mediator für Sterbende in München. Mitbegründer und stellv.Vorsitzender des Buddha-Haus Hospiz Vereins für spirituelle Sterbebegleitung. Arbeit als Coach und Seminarleiter im Bereich der Hospizbewegung und an der Akadiemie für Palliativmedizin. Langjährige Zusammenarbeit mit Lisa Freund.
